Geographie

Suchbegriff: Nord-Amerika

Defensive Aktien aus den Bereichen Lebensmittel, Telekommunikation und Gesundheitswesen halfen den europäischen Märkten trotz anfänglicher Verluste, sich über Wasser zu halten, während die Rohstoffpreise, darunter Gold, Silber und Rohöl, erhebliche Korrekturen erfuhren. Die Industriedaten der Eurozone zeigten eine gewisse Stabilisierung, und die Märkte konzentrieren sich auf die bevorstehenden Entscheidungen der Zentralbanken, die US-Wirtschaftsdaten und die Unternehmensgewinne.
Große Vermögensverwalter wie BlackRock, PIMCO und Bridgewater reorganisieren ihre Portfolios, um sich auf einen möglichen erneuten Anstieg der Inflation vorzubereiten. Steigende Rohstoffpreise, hohe Staatsverschuldung und Ausgaben für künstliche Intelligenz tragen zum Inflationsdruck bei. Der Artikel untersucht unterschiedliche Ansichten zur Inflationsprognose in den wichtigsten Volkswirtschaften, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Politik der US-Notenbank unter einer möglichen neuen Führung und den globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten liegt.
Der japanische Industriesektor verzeichnete im Januar das stärkste Wachstum seit fast dreieinhalb Jahren, wobei der PMI aufgrund der robusten Kundennachfrage und der Einführung neuer Produkte über 50 stieg. Die Exportaufträge stiegen zum ersten Mal seit Februar 2022, unterstützt durch die starke Nachfrage aus wichtigen Märkten wie den USA und Taiwan. Der Inflationsdruck aufgrund höherer Arbeits- und Materialkosten sowie der schwächere Yen führten jedoch zu einem raschen Anstieg der Verkaufspreise, was das Geschäftsklima leicht dämpfte.
Der US-Dollar setzt seine Erholung im frühen Handel am Montag fort, wobei der EUR/USD-Kurs bei 1,1848 liegt. Diese Entwicklung ist auf den Vorschlag von Präsident Trump zurückzuführen, Kevin Warsh als möglichen Nachfolger von Jerome Powell als Fed-Vorsitzenden zu nominieren, was zu Unsicherheit am Markt hinsichtlich der künftigen geldpolitischen Lockerung geführt hat. Die Preise für Edelmetalle wurden durch die Erwartungen einer Zinssenkung gestützt, aber Warshs Ruf als geldpolitischer Falke wirft Fragen über die künftige Ausrichtung auf. Zu den wichtigsten Markttreibern zählen die bevorstehenden geldpolitischen Entscheidungen der EZB und der Bank of England sowie die Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten.
Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich stark, wobei Indizes wie der SMI und der DAX trotz sinkender Gold- und Silberpreise und Bedenken hinsichtlich KI-Aktien wie Nvidia und Oracle in den USA steigen. Strategen von Bantleon und UBS äußern sich vorsichtig optimistisch für 2026 und verweisen dabei auf saisonale Muster, Gewinnwachstum und geringere Volatilität, obwohl geopolitische Spannungen weiterhin ein Faktor bleiben.
Russland hat im Januar 2026 die Erdgaslieferungen nach Europa über die TurkStream-Pipeline im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 % erhöht, wobei Gazprom die Lieferungen über diese verbleibende Route nach der Kündigung des Transitvertrags durch die Ukraine gesteigert hat. Während die Lieferungen über TurkStream konstant blieben, erreichten die gesamten russischen Gasverkäufe nach Europa im Jahr 2025 einen 50-Jahres-Tiefstand, und die EU hat offiziell Vorschriften verabschiedet, um alle russischen Gasimporte bis 2027 auslaufen zu lassen.
Equinor verkauft seine Vermögenswerte im argentinischen Schieferbecken Vaca Muerta für 1,1 Milliarden Dollar an Vista Energy. Dies ist Teil der Strategie des Unternehmens, sich auf seine Kerngeschäfte in Brasilien, den USA und Großbritannien zu konzentrieren.
Die Vereinigten Staaten haben eine Lizenz des Finanzministeriums verlängert, die das venezolanische Unternehmen Citgo Petroleum bis zum 20. März vor Gläubigerklagen schützt, und damit den rechtlichen Schutz für die US-Vermögenswerte des Raffineriebetreibers inmitten anhaltender Schuldenstreitigkeiten aufrechterhalten. Diese Verlängerung ist Teil einer umfassenderen Anpassung der US-Politik gegenüber Venezuela, einschließlich der jüngsten Lockerung einiger Ölsanktionen, während die venezolanische Energieindustrie weiterhin mit erheblichen strukturellen Herausforderungen und Investitionsbedarf konfrontiert ist.
Die USA und Indien haben ein Handelsabkommen geschlossen, das eine Senkung der US-Zölle auf indische Waren vorsieht, im Gegenzug dafür, dass Indien sich verpflichtet, seine Einkäufe von russischem Rohöl zu reduzieren und auf US-Energievorräte umzusteigen. Das Abkommen befasst sich mit Indiens Rolle als wichtiger Abnehmer russischen Öls seit 2022 und enthält Bestimmungen für mögliche Öleinkäufe aus Venezuela, was eine flexible Durchsetzung der Sanktionen widerspiegelt. Indiens Rohölimporte befinden sich auf Rekordniveau, wobei russische Sorten aufgrund von Preisvorteilen dominieren. Angesichts der wachsenden Nachfrage nach Erdgas und der Preisvolatilität in Indien umfasst das Abkommen auch den Handel mit Flüssigerdgas (LNG).
SNB-Präsident Martin Schlegel erklärt, dass die Schweizerische Nationalbank bereit ist, bei Bedarf Negativzinsen einzuführen, allerdings mit höheren Hürden als bisher. Er räumt ein, dass die Aufwertung des Schweizer Frankens Herausforderungen für Exporteure mit sich bringt, betont jedoch, dass die meisten Unternehmen damit umgehen können. Schlegel spricht auch über die Aufrechterhaltung guter Beziehungen zur Federal Reserve und koordinierte Maßnahmen mit der Schweizer Regierung in Handelsfragen.
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